SWR3 Podcast-Empfehlung

SWR3 Kurzmeldungen

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11. Dezember 2019

Thomas-Cook-Kunden bekommen 17,5 Prozent erstattet

Die Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook bekommen von der Versicherung 17,5 Prozent ihrer Ansprüche erstattet. Der Gesamtschaden betrage 287,4 Millionen Euro - die Zurich Gruppe Deutschland könne aber nur 50,4 Millionen Euro erstatten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Köln mit. Knapp 60 Millionen Euro flossen demnach für den Rücktransport der Thomas-Cook-Urlauber, die Haftungssumme betrage 110 Millionen Euro.

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11. Dezember 2019

PKW-Maut: Scheuer nimmt Schuld auf sich

Einen Tag vor dem Untersuchungsausschuss zur gescheiterten PKW-Maut hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, CSU, die Schuld auf sich genommen. Als Minister sei er verantwortlich, sagte Scheuer in Berlin. Sollte jemand Kritik äußern wollen, dann nur gegen ihn und nicht an seinen Mitarbeitern. Scheuer steht unter Druck, weil er die Maut-Verträge mit den Betreibern geschlossen hatte, bevor die EU entschieden hat.

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11. Dezember 2019

Verschwundes Klimt-Gemälde möglicherweise aufgetaucht

Ein verschwundenes Gemälde des weltberühmten Malers Gustav Klimt ist möglicherweise wieder aufgetaucht. Gärtner haben es nach Medienberichten in einem Versteck in Italien gefunden. Experten prüfen nun, ob es sich um das Originalgemälde mit dem Titel „Portrait einer Frau“ handelt. Das Kunstwerk befand sich in einem Verließ in der Außenmauer des Museums, aus dem es vor knapp 23 Jahren verschwunden war. Nach Angaben der Gärtner war das Bild in einer Tüte verpackt. Das Kunstwerk ist 1997 von Unbekannten aus dem Museum gestohlen worden, als dort Renovierungsarbeiten anstanden.

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11. Dezember 2019

Frankreich stellt neue Rentenreformpläne vor

In Frankreich hat Premierminister Édouard Philippe Einzelheiten der umstrittenen Rentenreform vorgestellt. Danach will die Regierung die mehr als 40 verschiedenen Rentenkassen nach und nach zu einer einzigen zusammenlegen. Die Vorrechte einzelner Berufsgruppen will sie abschaffen. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, soll mindestens 1.000 Euro Rente im Monat beziehen. Das Renteneintrittsalter soll bei 62 Jahren bleiben. Künftig müssen aber alle, die vor dem 64. Lebensjahr in Ruhestand gehen, Abschläge hinnehmen. Das neue Rentensystem in Frankreich gilt nur für die Jahrgänge ab 1975. Seit Tagen gehen regelmäßig zehntausende Bürger gegen die Rentenreform auf die Straße, weil sie Einbußen fürchten. Für die kommenden Woche haben die Gewerkschaften bereits neue Aktionen angekündigt.

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11. Dezember 2019

Von der Leyen zum Green Deal

Die neue EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat ihr EU-weites Klimavorhaben als Wachstumsmotor bezeichnet. In Brüssel kündigte sie an, sie wolle in den kommenden Jahren 100 Milliarden Euro einsammeln. Die sollten die EU bis 2050 klimaneutral machen und zum weltweiten Spitzenreiter bei grüner Technologie führen. Dies sei Europas „Mann-auf-dem-Mond-Moment“, sagte von der Leyen.

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11. Dezember 2019

Thunberg kritisiert schleppende Verhandlungen in Madrid

Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat Spitzenpolitikern beim Weltklimagipfel in Madrid Täuschung vorgeworfen. Wohlhabende Staaten ließen es nur so aussehen, als würden sie etwas gegen die Erderwärmung tun, sagte die Schwedin. Tatsächlich geschehe aber nichts außer geschickter Buchhaltung und PR. Viele Staaten ließen die Verschmutzung durch Flug- und Schiffsverkehr in ihren Berechnungen unberücksichtigt. Die Versprechen, Emissionen zu senken, seien nicht genug. Thunberg kritisierte, dass die Verhandlungen in Madrid so schleppend vorankämen. Es gebe kein Gefühl der Dringlichkeit. Bei der Konferenz sollen sich Delegationen aus fast 200 Ländern bis Freitag auf ein Schlussdokument einigen, das dem Kampf gegen die Erderwärmung neuen Schub gibt.

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11. Dezember 2019

Myanmars Regierungschefin weist Völkermord-Vorwurf zurück

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat Völkermord-Vorwürfe gegen ihr Land zurückgewiesen. In der Anklage werde ein unvollständiges und irreführendes Bild gezeichnet, sagte die Friedensnobelpreisträgerin vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Die Soldaten Myanmars hätten auf Angriffe bewaffneter Gruppen reagiert. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass sie dabei unangemessene Gewalt eingesetzt hätten. Das westafrikanische Land Gambia hat das Verfahren vor dem UNO-Gericht angestoßen. Das Gericht soll klären, ob sich die Streitkräfte Myanmars im Jahr 2017 des Völkermords an der muslimischen Minderheit der Rohingya schuldig gemacht haben. Mehr als 700.000 Rohingya sind vor der Gewalt des Militärs ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

Meistgelesen

  1. Bei grau, nass und kalt hilft: Gedanken und Vorfreude auf Sonne, Strand und warm. Deshalb gibt es aktuell wieder jede Menge Frühbucher-Angebote für die nächste Urlaubsreise. Für wen die Frühbucherrabatte sinnvoll sind und was das Positive an der Thomas-Cook-Pleite ist, erfahrt ihr hier.

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